Hart umkämpftes Spiel

Mit Glück, Geschick und Willen kämpfte sich unsere Erste im Erzgebirgspokal eine Runde  weiter. Allerdings war der 2:1 Auswärtssieg beim FC Greifenstein 04 ein hartes Stück Arbeit. Ein Klassenunterschied war über weite Strecken nicht zu sehen, denn ein extrem schwer zu bespielender Platz und ein hochmotivierter Gegner waren die perfekten Zutaten für ein ausgeglichenes Pokalduell. 

Speziell in Hälfte 1 kam die Heimelf deutlich besser mit dem Geläuf klar, als unsere Elf. Wir versuchten zumindest mit einem geordneten Spielaufbau für so etwas zu sorgen, was sich Fußball nennt. Leider blieb es weitestgehend beim Versuch. Die Heimelf spielte deutlich schnörkelloser und ging durch den agilen Weißbach mit 1:0 (27.) in Führung. Vom Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt sicher nicht unverdient, allerdings viel das Tor in Folge eines Freistoßes, den es hätte aus unsere Sicht so nie geben dürfen. Allerdings wachten wir durch dieses Gegentor so ein wenig auf und setzten die Heimelf zusehend unter Druck. Mehrfach erspielten wir uns Abschlussmöglichkeiten, die leider allesamt in die Kategorie „harmlos“ einsortiert werden konnten. Aber die Richtung war jetzt schon mal die Richtige.

In Halbzeit 2 machten wir genau da weiter, auch wenn die Ehrenfriedersdorfer, mit Ex-SVG-Kicker Josef Rebentisch, immer gefährlich blieben. Sie hatten sogar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten aber an Reichel. Faktisch im Gegenzug bekamen wir einen Freistoß aus knapp 20m zugesprochen. Zucker irritierte scheinbar mit seinem Einlaufen den Gegner so sehr, dass Clemens „CH17“ Hilbert ganz präzise den Ball satt ins kurze Eck schlenzte. Surowka im zeigte keinerlei Reaktion - 1:1 (54.).

Das Momentum war jetzt ganz klar auf unsere Seite und nur 3 Minuten später drehte erneut Clemens „CH17“ Hilbert die Partie und stellte auf 1:2 (57.) Vorausgegangen war ein langer Ball, den Hilbert erlief. Wagner auf Seiten der Ehrenfriedersdorfer lief ihn zwar ab, aber Surowka kam raus, so dass Hilbert den Ball an einem vorbei spitzelte. Der Ball rollte Richtung Tor und bei normalen Verhältnissen wäre es ein sicherer Treffer gewesen. So aber bremste er abrupt im Schlamm von Surowka´s Tor ab und kullerte gerade so über die Linie. Natürlich wütende Proteste auf beiden Seiten….“Der war drin“….“Der war nicht drin“. Sicher eine strittiger Entscheidung, ob nun wirklich der letzte halbe Zentimeter über der Linie war, die übrigens garnicht mehr zu erkennen gewesen ist. Wahrscheinlich hätte man hierfür die Torlinien-Technik aus der Bundesliga gebraucht. Der Linienrichter, der übrigens sehr gut stand, zeigte „Tor“ an, dem der Schiedsrichter folgte. Wie erwähnt eine strittige Situation, aber vielleicht auch ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit für den Freistoß in Hälfte 1. 

Weiter ging es dann beim Stand von 1:2 und die Heimelf versucht nochmal für den Ausgleich zu sorgen. Zumeist jedoch mit überhartem Einsteigen und ständigen Schiedsrichter-Anfeindungen. Der Unparteiische war jedoch jederzeit Herr der Lage und scheute sich auch nicht, nach vermeintlicher Schiedsrichter-Beleidigung eine Gelb-Rote Karte zu zeigen. Damit wurde es für die Ehrenfriedersdorfer noch schwerer, so dass wir am Ende verdient eine Runder weiter sind.

 

Tore: 1:0 Weißbach, 1:1 und 1:2 Hilbert

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