Nächste Station: Viertelfinale

Dank eines ungefährdeten 3:0 Auswärtssieges zieht unsere Erste ins Viertelfinale des Erzgebirgspokals ein. Hoch verdient, aber alles andere als einfach.

Schon bei der Auslosung hätten sich sicher nicht wenige einen anderen Gegner als den SV Neudorf gewünscht, der sich bekanntlich sehr wohl im Pokal fühlt und in der Vergangenheit schon einige Favoriten aus dem Weg geräumt hat.

Auf der anderen Seite spielte auch Stichwort „Christian Steingräber“ keine umgewichtige Rolle. Unser Coach traf ausgerechnet auf sein Ex-Team, welches ihm sicher beweisen wollte, was es noch so drauf hat. Prinzipiell alles Zutaten für ein interessantes Pokalspiel.

Die über 270 Zuschauer sahen in den Anfangsminuten eine weitestgehend ausgeglichene Partie, ohne nennenswerte Möglichkeiten. Erst nach ca. 15 Minuten übernahmen wir zusehends die Initiative und liefen die Neudorfer frühzeitig an. Daraus ergaben sich einige gute Chancen. Flo Schneider hätte gleich 2mal für die Führung sorgen können. Das erste Mal rettete SVN-Keeper Malyska mit Klasse-Reflex und beim zweiten Mal stand der Querbalken im Weg. Die dickste Chance vergab aber Clemens „CH17“ Hilbert, der eine Flanke von Gregor Zucker vollkommen freistehend aus ca. 5m noch übers Tor bugsierte.

Besser machte es dann Nani Fuß, der erst zum 0:1 (24.) traf und wenig später mit feiner Einzelleitung auf 0:2 (31.) erhöhte. Ein Doppelschlag der die Heimelf scheinbar beeindruckte, denn die Neudorfer schafften es nicht, unser Tor ernsthaft in Gefahr zubringen.

 

Nach der Pause das gleiche Bild. Unser Team spielte unglaublich aggressiv und mit mannschaftlicher Geschlossenheit. In der Vergangenheit gelang es dem SVN oftmals höherklassige Gegner zu neutralisieren. Doch ohne ihnen zu nahe zu treten, dieses Mal war der Klassenunterschied zu sehen. Allein die Aussage eines SVN-Abwehrspielers während des Spiels zu seinen Mitspielern, zeigte die Neudorfer Gefühlswelt: „Haut der Ball einfach vor, der ist sonst eh spätestens nach 3 Stationen weg!“

Dem vorausgegangen war die vermeintliche Vorentscheidung durch Nils Hänel, der den Ball mit einem satten Schuss zum 0:3 (51.) versenkte. Auch danach spielte man weiter munter nach vorn und wenn man an diesem Spiel etwas kritisieren muss, dann ist es ganz klar die Chancenverwertung. Weitere klarste Tormöglichkeiten wurden kläglich vergeben.

Was man der Heimelf zu Gute halten muss, der SVN hat nie aufgegeben und bis zum Schluss kämpferisch alles gegeben und spielerisch alles versucht. Ein Tor hätten sie sicher auch verdient gehabt, aber SVG-Keeper Lucas Reichel musste nie ernsthaft eingreifen.

 

So blieb es am Ende beim verdienten 0:3 Auswärtssieg, mit dem man souverän ins Viertelfinale einzog.

 

Tore: 0:1 + 0:2 Fuß, 0:3 N.Hänel

Letzte Änderung am Montag, 02 Mai 2022 15:40
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